Contact
Veröffentlichungsjahr: 1997 | Genres: Drama, Science-Fiction, Literaturverfilmung
Originaltitel: Contact
Schauspieler: Jena Malone, David Morse, Jodie Foster, Geoffrey Blake, William Fichtner, SaMi Chester, Timothy McNeil, Laura Elena Surillo, Matthew McConaughey, Tom Skerritt, Henry Strozier, Max Martini, Larry King, Thomas Garner, Conroy Chino, Dan Gifford, James Woods, Vance Valencia, Angela Bassett, Donna Kelley, Leon Harris, Claire Shipman, Behrooz Afrakhan, Saemi Nakamura, Maria Celeste Arraras, Tabitha Soren, Geraldo Rivera, Ian Whitcomb, Jay Leno, Natalie Allen, Robert D. Novak, Geraldine A. Ferraro, Ann Druyan, Rob Lowe, Jake Busey, Kathleen Kennedy, Michael Albala, Ned Netterville, Leo Lee, John Hurt, William Jordan, David St. James, Jill Dougherty, Haynes Brooke, John Holliman, Bobbie Battista, Dee Dee Myers, Bryant Gumbel, Linden Soles, Steven Ford, Alexander Zemeckis, Janie Peterson, Philippe Bergeron, Jennifer Balgobin, Anthony Hamilton, Rebecca T. Beucler, Marc Macaulay, Pamela Wilsey, Tucker Smallwood, Jeffery Thomas Johnson, Yuji Okumoto, Gerry Griffin, Brian Alston, Rob Elk, Mark Thomason, José Rey, Todd Patrick Breaugh, Alex Veadov, Alice Kushida, Robin Gammell, Richardson Morse, Seiji Okamura, Bernard Shaw, Mak Takano, Hiroshi Tom Tanaka, Catherine Dao, Kristoffer Ryan Winters, Valorie Armstrong, Jim Hild, William L. Thomas, Diego Montoya
"Contact" ist ein Science‑Fiction‑Drama aus dem Jahr 1997, inszeniert von Robert Zemeckis, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Carl Sagan. Das Drehbuch stammt von James V. Hart und Michael Goldenberg, produziert wurde der Film von Steve Starkey und Zemeckis selbst. Die Musik komponierte Alan Silvestri, die Kamera führte Don Burgess, und der Schnitt lag bei Arthur Schmidt. Der Film verbindet wissenschaftliche Spekulation, philosophische Fragen und menschliche Emotionen zu einer Geschichte, die sich mit der Suche nach außerirdischem Leben und der Bedeutung von Glauben und Wissen auseinandersetzt.
Im Zentrum steht die Astrophysikerin Dr. Eleanor „Ellie“ Arroway (Jodie Foster), die seit ihrer Kindheit fasziniert von der Idee ist, Signale aus dem All zu empfangen. Während ihrer Arbeit für das SETI‑Projekt begegnet sie dem blinden Wissenschaftler Dr. Kent Clark (William Fichtner), dem Techniker Fisher (Geoffrey Blake) und dem Schriftsteller und spirituell geprägten Philosophen Palmer Joss (Matthew McConaughey), zu dem sie eine ambivalente Verbindung entwickelt. Ihr ehemaliger Mentor Dr. David Drumlin (Tom Skerritt) stellt sich zunehmend gegen ihre Forschung, während ihr Vater Ted Arroway (David Morse) in Rückblenden als prägende Figur ihres Lebens sichtbar wird.
Als Ellie schließlich ein verschlüsseltes Signal aus dem Wega‑System empfängt, geraten Wissenschaft, Politik und Religion in Bewegung. Die Regierung, vertreten durch Michael Kitz (James Woods) und Rachel Constantine (Angela Bassett), versucht die Kontrolle über das Projekt zu behalten, während der exzentrische Milliardär S. R. Hadden (John Hurt) Ellie auf seine eigene Weise unterstützt. Weitere Figuren wie Richard Rank (Rob Lowe), Joseph (Jake Busey) und der Missionsleiter Tucker Smallwood (Tucker Smallwood) prägen die politischen und moralischen Konflikte, die sich um die Frage drehen, wer die Menschheit repräsentieren soll — und ob die Menschheit überhaupt bereit ist, einer fremden Intelligenz zu begegnen.
Der Film entfaltet sich zwischen wissenschaftlicher Präzision, spirituellen Fragen und gesellschaftlichen Spannungen. Er zeigt, wie Ellie zwischen Skepsis, Hoffnung und persönlicher Überzeugung navigiert, während die Welt auf eine mögliche Begegnung mit außerirdischem Leben reagiert. Ohne zu viel zu verraten: Die Geschichte führt sie an die Grenzen des Beweisbaren und stellt die Frage, ob Wahrheit immer messbar sein muss — oder ob manche Erfahrungen nur durch Vertrauen und Interpretation existieren.
„Contact“ wurde für seine Mischung aus emotionaler Tiefe, wissenschaftlicher Ernsthaftigkeit und visueller Eleganz gelobt. Kritiken hoben die starke Hauptdarstellerin, die philosophische Dimension und die ungewöhnlich ruhige, reflektierte Erzählweise hervor. Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Hugo Award für die beste Adaption, und war für einen Oscar in der Kategorie „Bester Ton“ sowie für einen Golden Globe für Jodie Foster nominiert. Die Widmung „For Carl“ am Ende des Films erinnert an Carl Sagan, der während der Produktion verstarb und dessen wissenschaftliche Vision den Film prägt.
Pressematerial © Warner Bros.
Trailer © Rotten Tomatoes
Quellen: Wikipedia (CC BY‑SA)
Regie: Robert Zemeckis
Drehbuch: James V. Hart, Michael Goldenberg, Carl Sagan (Novelle), Ann Druyan
Produzent: Steven J. Boyd, Joan Bradshaw, Ann Druyan, Lynda Obst, Rick Porras, Carl Sagan, Steve Starkey, Robert Zemeckis
Musik: Alan Silvestri
Kamera: Don Burgess
Schnitt: Arthur Schmidt
Ein Kommentar1 Kommentare
ACHTUNG MÖGLICHE SPOILER
Hat lange gedauert, bis ich endlich „Contact“ aufgenommen habe. Immerhin gibt es den Film schon seit 1997. Der Anfang hat auch richtig Nostalgie Feeling. Fühlte mich in die Kindheit versetzt, als man noch „The Goonies“ oder „E.T.“ ansah.
Dann flaute die Begeisterung allerdings schnell ab. „Contact“ geht mindestens eine Stunde zu lang. Das hätte man auch in 90 Minuten erzählen können, zumal die meiste Zeit über Nonsens diskutiert wird oder gar nichts passiert. „Arrival“ hat mir mit der Thematik wesentlich besser gefallen. Und dass sich Christopher Nolan mit seiner Idee zu „Interstellar“ an dem Film von Robert Zemeckies bedient hat, ist inzwischen auch klar.
Visuell kann man dem Film nichts vorwerfen, ebenso wie seiner Hauptdarstellerin Jodie Foster. Ansonsten ist „Contact“ eine richtige Schnarchnummer. Dank des erhaltenen Spoilers, wusste ich dann auch, was mich so am Ende erwartet. Schönen Dank auch. 👋🏼