Marty Supreme war für mich eine der beeindruckendsten Marketingaktionen der letzten Jahre. Zwei Monate Wartezeit bis zum deutschen Kinostart können sich ziehen – vor allem dann, wenn der Hype bereits Wellen schlägt, während man selbst nur von außen zusieht. Doch spätestens mit der diesjährigen Berlinale war meine Vorfreude wieder entfacht. Ein neuer Film aus dem Hause A24 – und dann auch noch ein Sportfilm? Für mich fühlte sich das fast wie eine Verpflichtung an.
Ich hatte mir frühzeitig in der Redaktion ein Sichtungsticket gesichert. Natürlich. Es ist ein Sportfilm. Und wer mich kennt, weiß: Sportfilme sind mein Terrain. Ich wollte diesen Film sehen. Ich wollte ihn mögen. Vielleicht wollte ich ihn sogar lieben.
Doch was ich an diesem Abend im Kinosaal erlebt habe, hatte nur wenig mit dem zu tun, was ich erwartet hatte.
Ein Beitrag von: Lennart Goebel