Manche Filme begegnen einem nicht nur als Geschichte, sondern als Gefühl. Sie entfalten sich langsam, lassen Raum zum Atmen, zum Nachdenken, zum Verweilen. Blade Runner 2049 ist ein solcher Film. Ein Werk, das nicht auf schnelle Antworten aus ist, sondern Fragen stellt, die sich wie leiser Regen in das Bewusstsein legen. Denis Villeneuves Fortsetzung des legendären Science-Fiction-Klassikers ist eine melancholische Reise durch eine Welt, in der Erinnerungen brüchig sind, Identität verhandelbar erscheint und Menschlichkeit längst keine eindeutige Kategorie mehr ist.
Im Rahmen unserer Montagsfrage „Was habt ihr am Wochenende geschaut?“ blicken wir heute zurück auf ein Filmwochenende, das von schweren Bildern, stillen Momenten und existenziellen Gedanken geprägt war. Blade Runner 2049 entfaltet seine Wirkung nicht durch Tempo oder Spektakel, sondern durch Atmosphäre, durch Blicke, durch das Schweigen zwischen den Dialogen. Der Film lädt dazu ein, innezuhalten und sich zu fragen, was uns ausmacht. Unsere Herkunft, unsere Erinnerungen, unsere Fähigkeit zu lieben oder vielleicht gerade unsere Einsamkeit.
Warum uns Blade Runner 2049 nicht nur visuell überwältigt, sondern auch emotional und philosophisch berührt hat und weshalb Denis Villeneuve hier ein Meisterwerk des modernen Science-Fiction-Kinos geschaffen hat, möchten wir euch in diesem Beitrag näherbringen.
Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark