Als Der Astronaut angekündigt wurde und klar war, dass Ryan Gosling die Hauptrolle übernehmen würde, war meine Neugier sofort geweckt. Nicht nur, weil Andy Weirs Roman in Science-Fiction-Kreisen längst Kultstatus genießt, sondern auch, weil die Geschichte eine dieser seltenen Mischungen aus Humor, Wissenschaft und echter emotionaler Tiefe ist. Eine Mischung, die auf der Leinwand leicht verloren gehen kann. Oder zu etwas ganz Besonderem werden könnte.
Sechs Jahre nach der ersten Ankündigung ist der Film nun endlich im Kino, und ich wollte wissen: Hält die Adaption, was die Vorlage verspricht? Wie viel Andy Weir steckt wirklich drin? Und kann ein Film, der fast vollständig auf einer einzigen Figur basiert, die gleiche Faszination auslösen wie das Buch?
Ich habe mich in den Kinosaal gesetzt, bereit für alles und wurde überrascht. Von der technischen Umsetzung, von der Wärme der Figuren, von der Dynamik zwischen Ryland und Rocky. Und, zu meiner eigenen Verwunderung, habe ich mehrmals laut gelacht, weil der Film an den richtigen Stellen wirklich komisch ist.
Was Der Astronaut als Film leistet, wo er brilliert, wo er anders erzählt als das Buch und warum manche Entscheidungen mich noch immer beschäftigen. All das möchte ich in dieser Kritik beleuchten. 🚀🌕🛰️✨🌌🪐
Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark