Zodiac - Die Spur des Killers
Veröffentlichungsjahr: 2007 | Genres: Drama, Krimi, Psychothriller, Mystery, Whodunit, True Crime, Crime
Originaltitel: Zodiac
Schauspieler: Jake Gyllenhaal, Mark Ruffalo, Anthony Edwards, Robert Downey Jr., Brian Cox, John Carroll Lynch, Richmond Arquette, Bob Stephenson, John Lacy, Chloë Sevigny, Ed Setrakian, John Getz, John Terry, Candy Clark, Elias Koteas, Dermot Mulroney, Donal Logue, June Diane Raphael, Ciara Moriarty, Lee Norris, Patrick Scott Lewis, Pell James, Philip Baker Hall, David Lee Smith, Jason Wiles, Charles Schneider, James Carraway uvm.
"Zodiac – Die Spur des Killers" (Originaltitel: Zodiac) ist ein US-amerikanischer Kriminalfilm von David Fincher aus dem Jahr 2007. Der von Phoenix Pictures produzierte Neo-Noir-Thriller basiert auf wahren Begebenheiten und schildert die langwierigen Ermittlungen rund um den sogenannten Zodiac-Killer – einen Serienmörder, der zwischen Dezember 1968 und Oktober 1969 fünf Menschen in der San Francisco Bay Area ermordete. Trotz intensiver Nachforschungen wurde seine Identität nie abschließend geklärt.
Das Drehbuch, verfasst von James Vanderbilt, stützt sich auf die Bücher Zodiac (1986) und Zodiac Unmasked (2002) von Robert Graysmith. Graysmith arbeitete zur Tatzeit als Karikaturist beim San Francisco Chronicle und war unmittelbar mit dem Fall befasst – unter anderem durch die Analyse der verschlüsselten Botschaften und Briefe des Killers an die Redaktion.
Jake Gyllenhaal übernimmt die Hauptrolle des zunehmend vom Fall besessenen Graysmith. An seiner Seite spielen Mark Ruffalo den ermittelnden Inspektor Dave Toschi und Robert Downey Jr. den Reporter Paul Avery. Gedreht wurde über fünf Monate hinweg in Los Angeles und an Originalschauplätzen der Mordserie. "Zodiac – Die Spur des Killers" war einer der ersten großen Filme, die konsequent mit Digitalkameras umgesetzt wurden – ein technischer Vorreiter seiner Zeit.
Mit seiner dokumentarisch anmutenden Erzählweise und einer Laufzeit von über zweieinhalb Stunden galt der Film in Hollywood zunächst als gewagtes Projekt. Der Kinostart erfolgte in der ersten Jahreshälfte 2007, begleitet von einer Präsentation bei den Filmfestspielen in Cannes. Obwohl der Film keine bedeutenden Preise gewann, wurde er von der Kritik hochgelobt – vor allem für seine präzise Inszenierung, das starke Drehbuch, die darstellerischen Leistungen und die realitätsnahe Darstellung der historischen Ereignisse. Kritisch angemerkt wurde gelegentlich die starke narrative Konzentration auf Arthur Leigh Allen, einen der Hauptverdächtigen, gespielt von John Carroll Lynch.
Beim Kinopublikum blieb der ganz große Erfolg zunächst aus: Die lange Laufzeit und das offene Ende wurden häufig kritisiert. Mit einem Einspielergebnis von rund 85 Millionen US-Dollar bei einem Produktionsbudget von 65 Millionen war der Film finanziell nur bedingt erfolgreich. Erst durch die Heimkinoveröffentlichung entwickelte sich "Zodiac – Die Spur des Killers" zum Kultfilm.
Inzwischen gilt der Film als Meilenstein des modernen Kriminalkinos. In einer 2016 von der BBC unter Filmkritikern durchgeführten Umfrage wurde "Zodiac – Die Spur des Killers" auf Platz 12 der 100 bedeutendsten Filme des 21. Jahrhunderts gewählt.
"Zodiac – Die Spur des Killers" erzählt die wahre Geschichte einer Serie mysteriöser Morde, die Ende der 1960er Jahre Kalifornien in Angst versetzte. Während Polizei und Presse verzweifelt versuchen, den Täter zu identifizieren, geraten einige der Beteiligten immer tiefer in den Bann des Falls. Der Film folgt mehreren Perspektiven – einem hartnäckigen Polizisten, einem abgeklärten Journalisten und einem Karikaturisten, der sich zunehmend in der Obsession um den Zodiac-Killer verliert. Dabei entsteht ein spannendes und detailreiches Porträt einer jahrelangen Suche nach der Wahrheit – geprägt von Frustration, Zweifel und dem Schatten eines ungreifbaren Täters.
Pressematerial © Paramount Pictures | Warner Bros. | Phoenix Pictures
Trailer © YH Frame
Regie: David Fincher
Drehbuch: James Vanderbilt, Robert Graysmith
Produzent: Ceán Chaffin, Bradley J. Fischer, Mike Medavoy, Arnold Messer, Louis Phillips, James Vanderbilt
Musik: David Shire
Kamera: Harris Savides
Schnitt: Angus Wall