Verdammt, die Zombies kommen
Veröffentlichungsjahr: 1985 | Genres: Horror, Komödie, Science-Fiction, Schwarze Komödie, Parodie, Zombiefilm
Originaltitel: The Return of the Living Dead
Schauspieler: Clu Gulager, James Karen, Don Calfa, Thom Mathews, Beverly Randolph, John Philbin, Jewel Shepard, Miguel A. Núñez Jr., Brian Peck, Linnea Quigley, Mark Venturini, Jonathan Terry, Cathleen Cordell, Drew Deighan, James Dalesandro, John Durbin, David Bond, Bob Libman, John Stuart West, Michael Crabtree, Ed Krieger, Robert Craighead, Paul Cloud, Derrick Brice, Leigh Drake, Terry Houlihan, Allan Trautman, Robert J. Bennett, Jerome Coleman, Cherry Davis, Rick Askew, Terrence Beasor, Leslee Bremmer, Jason Novak, Dan O\'Bannon, Larry Odien, William Stout
"Verdammt, die Zombies kommen" (Originaltitel: The Return of the Living Dead) ist eine US-amerikanische Zombie-Komödie aus dem Jahr 1984, inszeniert vom Drehbuchautor Dan O’Bannon. Die Handlung basiert lose auf einem Roman von John Russo, der gemeinsam mit George A. Romero bereits für Drehbuch und Schnitt von Night of the Living Dead (Die Nacht der lebenden Toten) verantwortlich war. Auch thematisch knüpft O’Bannons Film an Romeros Genre-Klassiker von 1968 an. Insgesamt wurden bisher vier Fortsetzungen der Komödie produziert.
In die deutschen Kinos kam der Film am 20. März 1986 in gekürzter Form. Eine ebenfalls gekürzte Fassung erschien im Dezember desselben Jahres auf Video, wurde jedoch indiziert. Erst im September 2011 wurde diese Indizierung aufgehoben. Seit einer erneuten Prüfung im Oktober 2011 ist der Film in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben.
In "Verdammt, die Zombies kommen" stoßen in einem medizinischen Versandlager in Louisville, Kentucky, zwei Mitarbeiter versehentlich auf ein streng geheimes Militärfass mit mysteriösem Inhalt. Als das Fass beschädigt wird, entweicht ein gefährliches Gas – und plötzlich beginnt eine unheimliche Kettenreaktion, die Tote aus ihren Gräbern auferstehen lässt. Während sich die Lage zunehmend zuspitzt, geraten eine Gruppe Jugendlicher und die Angestellten der Einrichtung in einen immer verzweifelten Kampf gegen das Unvorstellbare.
Der Film kombiniert Horror und rabenschwarzen Humor zu einem kultigen Mix und gilt als eine der originelleren Zombie-Interpretationen der 1980er-Jahre. Der Film hatte ein Budget von vier Millionen US-Dollar. Ursprünglich war geplant, dass Tobe Hooper die Regie übernimmt, doch da er zu dieser Zeit mit dem britischen Science-Fiction-Film Lifeforce – Die tödliche Bedrohung beschäftigt war, stand er nicht zur Verfügung. Eine besondere Szene zeigt Ernie Kaltenbrunner, wie er bei seiner Arbeit im Leichenschauhaus auf seinem Walkman das deutsche Soldatenlied „Panzer rollen in Afrika vor“ von Norbert Schultze hört. The Return of the Living Dead diente zudem als kreative Inspiration für die Hip-Hop-Gruppe Flatbush Zombies. Im Jahr 1986 wurde der Film in vier Kategorien für den Saturn Award nominiert: als bester Horrorfilm, für die beste Regie, das beste Make-up sowie James Karen als bester Hauptdarsteller.
Pressematerial ©NSM Records | Cinema '84 | Fox Films | Hemdale
Filmtrailer ©Movie Trailers Source
Regie: Dan O\'Bannon
Drehbuch: Rudy Ricci, John A. Russo, Russell Streiner, Dan O\'Bannon
Produzent: John Daly, Tom Fox, Derek Gibson, Graham Henderson
Musik: Matt Clifford
Kamera: Jules Brenner
Schnitt: Robert Gordon