Plötzlich Prinzessin
Veröffentlichungsjahr: 2001 | Genres: Komödie, Coming of Age, Literaturverfilmung, Familienfilm, Romanze
Originaltitel: The Princess Diaries
Schauspieler: Julie Andrews, Anne Hathaway, Hector Elizondo, Heather Matarazzo, Mandy Moore, Caroline Goodall, Robert Schwartzman, Erik von Detten, Patrick John Flueger, Sean O’Bryan, Sandra Oh, Kathleen Marshall, Mindy Burbano, Kimleigh Smith, Elizabeth Gudenrath, Bianca Lopez, Tamara Levinson, Lenore Thomas Douglas, Erik Bragg, Abigail Green-Dove, Meredith Shevory, Anita Marie Curran, Korry Cannon, Cassie Rowell, Chrissy Gilman, Todd Lowe, Joe Unitas, Reggie Stanton, Joel McCrary, Clare Sera, Juliet Elizondo, Greg Lewis, Bonnie Aarons, Darwood Chung, Julie Paris, Jeff Michalski, Erin O’Reilly, Steve Restivo, Brigitta Lauren, Jane Morris, Gary Combs, Adam Williams, Marvin Braverman, Allan Kent, Robert Glaudini, Bill Ferrell, Joe Ross, Steve Totland, Charles Guardino, Sparrow Heatley, Gwenda Perez, Barbara Marshall, Sam Denoff, Tracy Reiner, Dale Hikawa, Daru Kawalkowski, Diane Frazen, Stanley Frazen, Barbara Nabozny, Ira Glick, Sol Rosenthal, Hope Alexander-Willis, Joe Allen Price, Willie Brown, Patrick Richwood, John McGivern, Terry Brown, James Brown Orleans, Rob Zylowski, Karl Makinen, Sunny Hawks, Kathy Garver, Mary Knoll, Jason Ashland, Erika Young, Ethan Sandler, Bill Fricker, Shan Elliot, Trey Carter, Bud Markowitz, Michelle Yerger, Wendy S. Hallin, Mark Thompson, Brian Phelps, Lily Marshall-Fricker, Charlotte Marshall-Fricker, Sandra Taylor, Tom Hines, Nelson Davenport, Nicholle Tom, Patrick Noonan, Ali Gage, John Moran, Tanya DiFrancesco, Shannon Wilcox, Niloufar Safaie, Tonje Larsgard, Flora Chong, Rueben Grundy, Gwen Holloway, Lori Sigrist, Terri Sigrist, Fat Louie
"Plötzlich Prinzessin" (Originaltitel: The Princess Diaries) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2001 unter der Regie von Garry Marshall. In den Hauptrollen sind Anne Hathaway in ihrem Spielfilmdebüt sowie Julie Andrews zu sehen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Jugendroman von Meg Cabot und erzählt eine moderne Aschenputtel-Geschichte, die Humor, Coming-of-Age-Themen und märchenhafte Elemente miteinander verbindet. Produziert wurde der Film unter anderem von Whitney Houston, die Musik stammt von John Debney, die Kamera führte Karl Walter Lindenlaub. In Deutschland erhielt der Film eine Freigabe ohne Altersbeschränkung.
Im Mittelpunkt der Handlung steht die schüchterne Teenagerin Mia Thermopolis (Anne Hathaway), die ein zurückgezogenes Leben in San Francisco führt und sich selbst eher als Außenseiterin wahrnimmt. Ihr Alltag gerät aus den Fugen, als sie mit einer überraschenden Wahrheit über ihre Herkunft konfrontiert wird und plötzlich mit einer Welt konfrontiert ist, die ihr vollkommen fremd erscheint. Unterstützt – und zugleich streng gefordert – wird sie dabei von ihrer würdevollen Großmutter (Julie Andrews), die klare Vorstellungen von Etikette, Verantwortung und Selbstbeherrschung hat. Zwischen Schule, Freundschaften und neuen Verpflichtungen muss Mia herausfinden, wer sie eigentlich sein möchte und wie sie mit den Erwartungen umgehen kann, die plötzlich auf ihr lasten. Der Film konzentriert sich dabei weniger auf politische Aspekte als vielmehr auf persönliche Entwicklung, Selbstakzeptanz und den Mut, zu sich selbst zu stehen.
Gedreht wurde "Plötzlich Prinzessin" überwiegend in den Walt Disney Studios in Burbank sowie an Originalschauplätzen in San Francisco und Los Angeles. Zahlreiche liebevolle Details verweisen auf klassische Literatur und Filmgeschichte, etwa durch eingeblendete Buchklassiker oder Shakespeare-Zitate. Auch hinter der Kamera tauchen kleine Anekdoten auf, darunter ein Cameo-Auftritt des Regisseurs Garry Marshall. Besonders hervorgehoben wurde bei Erscheinen Anne Hathaways natürliche Ausstrahlung, die sie schlagartig bekannt machte, während Julie Andrews an frühere ikonische Rollen anknüpfen konnte.
Die deutsche Synchronfassung entstand bei der FFS Film- und Fernsehsynchron in München und Berlin, mit Shandra Schadt als Stimme von Mia und Viktoria Brams als Königin Clarisse. Der Film erhielt gemischte Kritiken: Während einige Stimmen die vorhersehbare Handlung und bekannte Klischees bemängelten, wurde er zugleich für seinen Charme, seine familienfreundliche Ausrichtung und die warmherzige Grundstimmung geschätzt. Die Filmmusik von John Debney wurde mit einem ASCAP Award ausgezeichnet, zudem erhielt der Film mehrere Nominierungen und Preise, darunter einen Young Artist Award. Die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh ihm das Prädikat „wertvoll“.
Der große kommerzielle Erfolg führte 2004 zu einer Fortsetzung mit Plötzlich Prinzessin 2. Jahre später bestätigte Disney zudem die Entwicklung eines weiteren Films, womit die Reihe ihren festen Platz im modernen Märchen- und Teenie-Filmkanon behauptet.
Pressematerial ©The Walt Disney Company
Trailer ©TM
Regie: Garry Marshall
Drehbuch: Meg Cabot, Gina Wendkos
Produzent: Debra Martin Chase, Whitney Houston, Mario Iscovich, Ellen H. Schwartz
Musik: John Debney
Kamera: Karl Walter Lindenlaub
Schnitt: Bruce Green