Obsession - Du sollst mich lieben
Veröffentlichungsjahr: 2026 | Genres: Horror, Thriller, Psychothriller, Romanze, Dark Romance
Originaltitel: Obsession
Schauspieler: Michael Johnston, Inde Navarrette, Cooper Tomlinson, Megan Lawless, Andy Richter, Haley Fitzgerald, Darin Toonder, Anthony Pavone, Duane Stork, Anthony Casabianca, Chloe Breen, Malcolm Kelner, Charles Santa Cruz, Alex Maystrik, Mariana Silva, Kyle Blumenthal, Jorge Luquin, Jose Herrera, Emilio Flores, Manny Liotta, Mai Chi Nguyen, Tim Robinson, Evan Brown, Maddi Hulburt, Jacob Stephens, Skyler Zurn, Danielle Krett, Dylan Michael Searle, Matthew Jackson, Itzel Ximena Gonzalez, Evan Lugo, Kevin Kim, Dannell Brown, Dario Ramos, Gabriel Rubalcava, Sabina Tenorio, Claudio Parrone Jr., Max Maher, Travis Beck, Ben Scattone, Ian Brown, Chelsey Kaye, Cydney Jenks, Mikey Brockmann, Iyana Fawcett, Jeff Barker
Obsession – Du sollst mich lieben (Originaltitel: Obsession) ist ein Horrorfilm des US-amerikanischen Filmemachers Curry Barker, der bei diesem Projekt sowohl Regie führte als auch das Drehbuch schrieb und den Filmschnitt übernahm. In den Hauptrollen sind Michael Johnston als Bear und Inde Navarrette als Nikki zu sehen. Der Film feierte am 6. September 2025 beim Toronto International Film Festival seine Weltpremiere und kam am 15. Mai 2026 in die US-amerikanischen Kinos. Der deutsche Kinostart ist für den 25. Juni 2026 vorgesehen. Die Filmmusik stammt von Rock Burwell, die Kameraarbeit übernahm Taylor Clemons.
Bear (Michael Johnston) arbeitet gemeinsam mit seinem besten Freund Ian (Cooper Tomlinson) in einem Musikgeschäft. Seit Jahren hegt er heimliche Gefühle für Nikki (Inde Navarrette), bringt jedoch nie den Mut auf, ihr seine Liebe zu gestehen. Nachdem ihn der Tod seiner Katze emotional aus der Bahn wirft, entdeckt er in einem Kuriositätenladen ein geheimnisvolles Spielzeug namens „One Wish Willow“, dem die Fähigkeit nachgesagt wird, Wünsche zu erfüllen. In seiner Verzweiflung spricht Bear einen Wunsch aus, der sein Leben und das seiner Mitmenschen auf unerwartete Weise verändern soll.
Mit Obsession – Du sollst mich lieben realisierte Curry Barker seinen zweiten Langfilm nach dem Found-Footage-Horrorthriller Milk & Serial aus dem Jahr 2024. Bekannt wurde Barker ursprünglich als Social-Media-Comedian und als Teil des Internet-Sketch-Duos „that's a bad idea“. Bereits zuvor hatte er mit Kurzfilmen wie Real World, Meanwhile Outside the Bank und Drywall auf sich aufmerksam gemacht. Bei Obsession übernahm er nicht nur die Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch und verantwortete den Schnitt des Films selbst.
Die Hauptrolle des Bear wurde mit Michael Johnston besetzt, der unter anderem durch die Fernsehserie Teen Wolf bekannt wurde. Inde Navarrette spielt Nikki, Bears große Liebe, und war zuvor unter anderem in der Serie Tote Mädchen lügen nicht zu sehen. Weitere Rollen übernahmen Cooper Tomlinson als Ian, Megan Lawless als Sarah, Andy Richter als Carter, Haley Fitzgerald als Viola, Darin Toonder als Harry, Anthony Pavone als Reggie, Duane Stork als Joe, Anthony Casabianca als Chris und Chloe Breen als Ruthie.
Für die Filmmusik wurde Rock Burwell verpflichtet. Obsession markiert seinen ersten Film als Komponist. Das Soundtrack-Album umfasst insgesamt 26 Musikstücke und wurde zum amerikanischen Kinostart von Back Lot Music als Download veröffentlicht.
Nach seiner Premiere beim Toronto International Film Festival im September 2025 wurde der Film auf zahlreichen weiteren Festivals gezeigt. Im März 2026 lief er beim South by Southwest Film Festival, bevor er im April 2026 als Eröffnungsfilm des Overlook Film Festivals präsentiert wurde. Ebenfalls im April folgten Vorführungen beim International Istanbul Film Festival, beim Miami Film Festival, beim Panic Fest sowie bei den Fantasy Filmfest Nights. Ende April und Anfang Mai wurde der Film außerdem beim Atlanta Film Festival und anschließend beim Seattle International Film Festival gezeigt.
Die Vertriebsrechte für die Vereinigten Staaten sicherte sich Focus Features. Dort startete der Film am 15. Mai 2026 in den Kinos. Im selben Monat wurde auch der erste deutsche Trailer veröffentlicht. Der deutsche Kinostart ist für den 25. Juni 2026 vorgesehen.
In den USA erhielt der Film ein R-Rating und wurde somit ab 17 Jahren freigegeben. In Deutschland erteilte die FSK eine Freigabe ab 16 Jahren. Die Kritiken fielen überwiegend positiv aus. Auf Rotten Tomatoes waren 95 Prozent der erfassten Rezensionen positiv, während der Film bei Metacritic einen Metascore von 77 von 100 Punkten erreichte.
Besonders gelobt wurden die Inszenierung von Curry Barker und die Kameraarbeit von Taylor Clemons. Hervorgehoben wurde die Fähigkeit des Films, mit ungewöhnlichen Perspektiven, Räumen und gezielten Unschärfen eine unheimliche Atmosphäre zu erzeugen. Ebenso positiv bewertet wurden die starken Stimmungswechsel und die effektive Nutzung klassischer Horrorelemente. Die Darstellung von Inde Navarrette erhielt besondere Aufmerksamkeit, da sie die emotionalen und psychologischen Veränderungen ihrer Figur mit großer Intensität verkörpere.
Auch kommerziell erwies sich Obsession – Du sollst mich lieben als Erfolg. Die weltweiten Einnahmen aus den Kinovorführungen beliefen sich auf 209,1 Millionen US-Dollar.
Darüber hinaus konnte der Film mehrere Festivalerfolge verzeichnen. Beim Overlook Film Festival 2026 gewann er den Publikumspreis für den besten Spielfilm. Inde Navarrette wurde beim Seattle International Film Festival 2026 mit dem Publikumspreis für die beste Darbietung ausgezeichnet. Beim Sitges Film Festival erhielt Curry Barker den Sonderpreis der Jury, während der Film zusätzlich den Publikumspreis gewann. Beim Toronto International Film Festival 2025 wurde Obsession mit dem People’s Choice Midnight Madness Award als First Runner-up ausgezeichnet. Weitere Nominierungen folgten unter anderem beim Miami Film Festival, beim South by Southwest Film Festival sowie beim Sitges Film Festival.
Pressematerial © Universal Pictures International
Quellen: Wikipedia (CC BY‑SA)
Regie: Curry Barker
Drehbuch: Curry Barker
Produzent: Jason Blum, Leonora Darby, David Haring, James Harris, Haley Nicole Johnson, uva.
Musik: Rock Burwell
Kamera: Taylor Clemons
Schnitt: Curry Barker