Film

Nanga Parbat

Veröffentlichungsjahr: 2010 | Genres: Abenteuer, Drama, Biopic, Survival-Thriller
Originaltitel: Nanga Parbat
Schauspieler: Florian Stetter, Andreas Tobias, Karl Markovics, Steffen Schroeder, Jule Ronstedt, Volker Bruch, Sebastian Bezzel, Marco Girnth, Michael Kranz, Lena Stolze, Horst Kummeth, Markus Krojer, Lorenzo Nedis, Matthias Habich, Alexander Held, Sunnyi Melles, Zulfiqar Ali Chaudhry, Miguel Herz-Kestranek, Daniela Pfefferkorn, Hanspeter Eisendle, Pauli Trenkweiler, Oswald Santin, Ingo Irsara, Theresa Vilsmaier, Leo Baumgartner, Thomas Baumgartner, Josef Daser, Marco Holzer, Christoph Kawrza, Ludwig Simon Krammer, Markus Lienharter, Bernd Mayr, Sebastian Seehusen, Lukas Wurnitsch

"Nanga Parbat" ist ein Spielfilm des deutschen Regisseurs Joseph Vilsmaier aus dem Jahr 2010. Der Film erzählt die Geschichte der Sigi-Löw-Gedächtnisexpedition zum Nanga Parbat im Jahr 1970, bei der Günther Messner, der Bruder von Reinhold Messner, tragischerweise ums Leben kam. Die Handlung wird aus der Perspektive von Reinhold Messner gezeigt, was zu Diskussionen über die Genauigkeit einiger im Film dargestellter Ereignisse geführt hat. Die Todesumstände von Günther Messner sind seit 1970 immer wieder Gegenstand von Gerichtsverfahren, Buchveröffentlichungen und intensiven Debatten.

Der Film "Nanga Parbat" erzählt die dramatische Geschichte einer legendären Besteigung des gleichnamigen Berges im Himalaya. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung und die besondere Verbindung der beiden Brüder Reinhold (Hans-Jürgen Schatz) und Günther Messner (Florian Stetter), die sich auf eine gefährliche Expedition begeben, um den Gipfel zu erreichen. Dabei werden nicht nur die körperlichen und mentalen Strapazen des Hochgebirgskletterns eindrucksvoll dargestellt, sondern auch die Spannungen und Herausforderungen innerhalb der Expedition sowie die Konfrontation mit den extremen Naturgewalten.

Das Drama basiert auf den Erinnerungen von Reinhold Messner und wurde ohne die Mitwirkung der anderen Expeditionsteilnehmer von damals verfilmt. Messner selbst stand dem Regisseur während der Dreharbeiten als Berater zur Seite. Der Film lief ab Mitte Januar 2010 in den Kinos, stellt jedoch keine vollständig authentische Dokumentation der damaligen Ereignisse dar. Mehrere Mitglieder der 1970er Expedition sowie der Sohn des damaligen Expeditionsleiters Karl Herrligkoffer äußerten starke Kritik an der Darstellung Herrligkoffers im Film. Dort wird er einerseits als autoritärer und unsympathischer Tyrann gezeigt, andererseits aber auch als zögerlich, was laut mehreren Zeitzeugen nicht zutreffend sei. Dem widerspricht Georg Kirner, der Herrligkoffer von einer anderen Expedition kannte und die Filmfigur als zu positiv empfand.

Darüber hinaus wurde von ehemaligen Teilnehmern der Expedition bemängelt, dass manche Filmszenen bewusst von den historischen Tatsachen abweichen – etwa die Darstellung des Funkkontakts zwischen Reinhold Messner und Felix Kuen in der Merklrinne oder die Gipfelszene mit Felix Kuen und Peter Scholz. Im Gegensatz zur Filmhandlung organisierte Karl Herrligkoffer tatsächlich eine Suchaktion im Diamir-Tal. Nachdem er den Abbruch des Lagers angeordnet hatte, machten sich Hans Saler und Gert Mendl auf die Suche nach den Messner-Brüdern in der Merklrinne an der Rupalwand.

Pressematerial © Perathon Film-und Fernsehproduktions GmbH |Wild Bunch 


Regie: Joseph Vilsmaier
Drehbuch: Reinhard Klooss, Sven Severin
Produzent: Jörg A.L. Schallehn, Joseph Vilsmaier, Ralf Zimmermann
Musik: Gustavo Santaolalla
Kamera: Helmfried Kober, Joseph Vilsmaier
Schnitt: Sandy Saffeels, Uli Schön

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