Laurel und Hardy: In der Fremdenlegion
Veröffentlichungsjahr: 1951 | Genres: Abenteuer, Komödie, Kriegsfilm, Tragikomödie, Romanze, Buddy-Movie , Parodie, Screwball-Komödie, Slapstick-Comedy
Originaltitel: The Flying Deuces
Schauspieler: Stan Laurel, Oliver Hardy, Jean Parker, Reginald Gardiner, Charles Middleton, Jean Del Val, Crane Whitley, James Finlayson, Monica Bannister, Bonnie Bannon, Arthur Berkeley, Phil Bloom, Eddie Borden, Christine Cabanne, Mary Jane Carey, Jack Chefe, Frank Clarke, Richard Cramer, Charles Drubin, Billy Engle, Kit Guard, Arthur Housman, Sam Lufkin, Bhogwan Singh, Count Stefenelli, Michael Visaroff
Laurel und Hardy: In der Fremdenlegion – im Original The Flying Deuces – ist ein US‑amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1939, inszeniert von A. Edward Sutherland, mit einem Drehbuch von Ralph Spence, Charley Rogers, Fred Schiller und Harry Langdon. Produziert wurde der Film von Boris Morros, die Musik stammt von John Leipold und Leo Shuken, die Kamera führte Art Lloyd, und der Schnitt lag bei Jack Dennis. In den Hauptrollen sind Stan Laurel und Oliver Hardy zu sehen, begleitet von Jean Parker, Reginald Gardiner, Charles Middleton, James Finlayson und Michael Visaroff. Der Film feierte seine Premiere am 3. November 1939 und kam erst Anfang der 1950er Jahre im deutschsprachigen Raum in die Kinos, wo er unter verschiedenen Titeln veröffentlicht wurde.
Die Geschichte beginnt in Paris, wo Stan und Ollie Urlaub machen. Ollie verliebt sich in die charmante Georgette, doch als er erfährt, dass sie bereits einem Offizier versprochen ist, stürzt ihn das in eine tiefe Krise. Aus Liebeskummer fasst er einen dramatischen Entschluss, den Stan als loyaler Freund nur widerwillig begleitet. Kurz bevor die Lage eskaliert, begegnen die beiden einem Offizier, der ihnen einen ungewöhnlichen Ausweg anbietet: den Eintritt in die Fremdenlegion. Was als Flucht vor dem Herzschmerz beginnt, entwickelt sich rasch zu einem Abenteuer, das die beiden mit militärischem Drill, chaotischen Missgeschicken und einer Reihe von Situationen konfrontiert, die sie kaum beherrschen können.
Die Produktion entstand im Sommer 1939, nachdem Hal Roach die beiden Stars für dieses Projekt an den unabhängigen Produzenten Boris Morros ausgeliehen hatte. Regisseur Sutherland war ein erfahrener Komödienmacher, soll jedoch nicht immer leicht mit Stan Laurel zusammengearbeitet haben. Inhaltlich knüpft der Film an den früheren Kurzfilm Beau Hunks (1931) an, der eine ähnliche Grundidee verfolgte; Laurel und Hardy: In der Fremdenlegion gilt daher oft als eine Art Neuinterpretation dieses Stoffes. Charles Middleton übernahm erneut die Rolle des Kommandanten, die er bereits in der früheren Version gespielt hatte.
Der Film erhielt im deutschsprachigen Raum mehrere Synchronfassungen. Die erste entstand in den 1950er Jahren unter dem Titel Dick und Doof in der Fremdenlegion, mit Walter Bluhm und Arno Paulsen als Stimmen von Stan und Ollie. Eine zweite Fassung folgte 1975 für die Reihe Lachen Sie mit Stan und Ollie, diesmal mit Walter Bluhm und Michael Habeck in den Hauptrollen. Zahlreiche weitere Sprecher wirkten mit, darunter Reinhard Glemnitz, Christian Marschall, Werner Abrolat, Wolfgang Hess, Norbert Gastell und Leo Bardischewski.
Pressematerial © Studio Hamburg Enterprises
Quellen: Wikipedia (CC BY‑SA)
Regie: A. Edward Sutherland
Drehbuch: Ralph Spence, Charley Rogers, Fred Schiller, Harry Langdon
Produzent: Boris Morros
Musik: John Leipold, Leo Shuken
Kamera: Art Lloyd
Schnitt: Jack Dennis