Ferris macht blau
Veröffentlichungsjahr: 1986 | Genres: Komödie, Satire, Buddy-Movie
Originaltitel: Ferris Bueller's Day Off
Schauspieler: Matthew Broderick, Alan Ruck, Mia Sara, Jeffrey Jones, Jennifer Grey, Cindy Pickett, Lyman Ward, Edie McClurg, Charlie Sheen, Ben Stein, Del Close, Virginia Capers, Richard Edson, Larry Flash Jenkins, Kristy Swanson, Lisa Bellard, Max Perlich, Scott Coffey, Eric Saiet, Jason Alderman, Joey Garfield, Kristin Graziano, Bridgett Baron, Annie Ryan, Eric Edidin, Brendan Baber, Tiffany Chance, Jonathan Schmock, Tom Spratley, Dave Silvestri, Deborah Montague, Joey D. Vieira, Louie Anderson, Stephanie Blake, Robert McKibbon, Paul Manzanero, Miranda Whittle, Robert Kim, Dick Sollenberger, Bob Parkinson, Richard Rohrbough, Edward Le Beau, Polly du Pont Noonan, DeeDee Rescher, Katie Barberi, Kevin Bassett, Tim Boxell, Ken Hudson Campbell, Harry Caray, Joe DeBartolo, James Huffman, John Hughes, Edward A. Klein, Vlasta Krsek, Nancy Kusley, Lockport Township High School Band, Larry Lujack, Lee Ann Marie, Joseph P. McDonnell, Robert Minkoff, John Richard Petersen, John B. Ruane, Jimmy Star, Steve Stone, Ryan Talmo, Geoff Vanderstock
„Ferris macht blau“ ist eine US-amerikanische Highschool-Komödie aus dem Jahr 1986, geschrieben und inszeniert von John Hughes. Der Film erzählt die Geschichte von Ferris Bueller (Matthew Broderick), einem charismatischen Schüler, der ein Talent dafür hat, den Schulalltag zu umgehen, indem er sich geschickt krankstellt. An einem Tag, an dem er eigentlich zur Schule müsste, entscheidet er sich stattdessen, seiner Sehnsucht nach Freiheit nachzugehen und einen aufregenden Tag in Chicago zu verbringen. Dabei nimmt er seinen besten Freund Cameron (Alan Ruck) und seine Freundin Sloane (Mia Sara) mit auf ein spontanes Abenteuer durch die Stadt.
Während die drei Freund:innen mit einem ausgeliehenen Sportwagen zahlreiche ikonische Orte wie den Sears Tower, ein Baseballspiel im Wrigley Field, ein Kunstmuseum und die Steuben-Parade besuchen, versucht der misstrauische Schuldirektor Ed Rooney (Jeffrey Jones), Ferris zu erwischen und seine Schummelei aufzudecken. Dabei führt Rooney diverse teils komische, teils verzweifelte Maßnahmen durch, die jedoch immer wieder scheitern.
Neben den Ausflügen zeigt der Film auch die Dynamik innerhalb von Ferris‘ Familie und die Rivalität mit seiner Schwester Jeanie (Jennifer Grey), die ebenfalls versucht, Ferris' Täuschungen ans Licht zu bringen. Doch trotz aller Hindernisse gelingt es Ferris am Ende immer wieder, sich mit Witz und Charme durchzusetzen und seine Freiheit zu genießen.
„Ferris macht blau“ besticht durch seinen lockeren, humorvollen Ton, die ungewöhnliche Erzählweise, bei der Ferris direkt mit dem Publikum spricht, und seine liebevolle Darstellung von Freundschaft, Jugend und dem Drang nach Unabhängigkeit. Der Film ist zugleich eine Hommage an die Stadt Chicago, deren Sehenswürdigkeiten und Atmosphäre eindrucksvoll eingefangen werden. Mit einer Mischung aus frechem Charme, spaßigen Einblicken in den Schulalltag und unvergesslichen Momenten ist der Film ein Klassiker der 80er-Jahre-Komödien.
Pressematerial ©Paramount Home Entertainment
Regie: John Hughes
Drehbuch: John Hughes
Produzent: Michael Chinich, John Hughes, Tom Jacobson, Jane Vickerilla
Musik: Ira Newborn
Kamera: Tak Fujimoto
Schnitt: Paul Hirsch