Film

Eddington

Veröffentlichungsjahr: 2025 | Genres: Drama, Horror, Komödie, Western, Schwarze Komödie
Originaltitel: Eddington
Schauspieler: Joaquin Phoenix, Deirdre O\'Connell, Emma Stone, Micheal Ward, Pedro Pascal, Cameron Mann, Matt Gomez Hidaka, Luke Grimes, Amélie Hoeferle, Clifton Collins Jr., William Belleau, Austin Butler, Landall Goolsby, Elise Falanga, King Orba, Rachel de la Torre, David Pinter, Keith Jardine, David Midthunder, Christine Hughes, William Sterchi, James Cady, Thom Rivera, Auburn Ashley, Mickey Bond, Manny Rubio, Ralph Alderman, Vic Browder, Diane Villegas, Kristin K. Berg, Robyn Reede, Dan Davidson, Guia Peel, Amadeo Arzola, Mack MacReady, Marcela Salmon, Sterlin English, Jason Potter, Jean Dumont, Emery Barrera, Steven Foldy II, Eddie Garcia, Justice McLean-Davis, Abby Townsend, Kaleb Naquin, GiGi Bella, Ophelia Benally, Sam Quinn, Sam Toledo, Gabe Kessler, Bill Capskas, Robyn Casper, Bendicion Garcia, Giancarlo Beltran, Blane Aranyosi, Rainer King, Xavier Carter, Russell C. Gibbs, Luke Hamilton, William Harrold, Poet James-Hovda, Joanne Marie, Joseph Ortega, Nick Passino, Manuel Rubio, Sarah Ann Santos, Ben Steele, Rick Treon, Victor Waggoner, Robert Mark Wallace

„Eddington“ ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Ari Aster, der im Jahr 2025 erschienen ist. Es handelt sich um eine schwarze Komödie mit Elementen des modernen Horror-Westerns. Die Hauptrollen übernehmen Pedro Pascal, Joaquin Phoenix, Emma Stone und Austin Butler. Die Handlung spielt in der Kleinstadt Eddington in New Mexico, nahe dem Stammesgebiet der Navajo, wo nachts merkwürdige Dinge geschehen. Der Film feierte im Mai 2025 seine Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes und startet am 18. Juli 2025 in den US-Kinos. In Deutschland ist der Kinostart für den 20. November 2025 geplant.

Die Geschichte beginnt im Mai 2020 während der Corona-Pandemie: Ein Paar strandet in der abgeschiedenen Stadt Eddington. Dort ist Joe Cross, gespielt von Joaquin Phoenix, der örtliche Sheriff, während Pedro Pascal als Ted Garcia für das Amt des Bürgermeisters kandidiert. Joe lebt mit seiner Frau Louise (Emma Stone) und deren Mutter Dawn (Deirdre O’Connell) zusammen – eine eingefleischte Verschwörungstheoretikerin, die dem fanatischen Prediger Vernon Jefferson Peak (Austin Butler) online folgt. Joe lehnt staatliche Maßnahmen wie Maskenpflicht strikt ab und entscheidet sich, bei der Bürgermeisterwahl gegen Ted anzutreten, der wiederum eine Vergangenheit mit Louise verbindet. Was als fast satirischer Kleinstadtkonflikt beginnt, nimmt bei Einbruch der Dunkelheit eine düstere und unheimliche Wendung.

Ari Aster, bekannt für Filme wie Hereditary, Midsommar und Beau Is Afraid, führte nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch und produzierte gemeinsam mit Lars Knudsen. Die Kamera übernahm der renommierte französische Kameramann Darius Khondji, der bereits mit Regisseuren wie Woody Allen und Alejandro G. Iñárritu gearbeitet hat. Den Schnitt verantwortete Lucian Johnston, mit dem Aster schon in früheren Projekten zusammenarbeitete. Die Musik stammt von Bobby Krlic (alias The Haxan Cloak), der bereits mehrfach mit Aster kollaborierte, sowie von Daniel Pemberton, der unter anderem für Spider-Man: A New Universe, Steve Jobs und Birds of Prey komponierte.

Gedreht wurde von März bis Mai 2024 in Albuquerque und Truth or Consequences, beide im Bundesstaat New Mexico. Das Casting übernahm Ellen Chenoweth, und neben den bereits erwähnten Darstellern sind unter anderem Luke Grimes, Clifton Collins Jr., Amélie Hoeferle, Micheal Ward und William Belleau zu sehen.

Erstes Bildmaterial wurde im April 2025 veröffentlicht, gefolgt von einem Teaser Mitte April und einem Trailer Anfang Mai. Nach seiner Premiere in Cannes, wo der Film im Wettbewerb um die Goldene Palme lief, wird „Eddington“ auch auf weiteren Festivals wie dem Fantasia International Film Festival, dem Neuchâtel International Fantastic Film Festival und dem Revelation Perth International Film Festival gezeigt.

Die Kritiken zum Film fielen gemischt aus: Bei Rotten Tomatoes waren etwa zwei Drittel positiv, während Metacritic einen Metascore von 64 von 100 vergab. Michael Meyns von der Gilde deutscher Filmkunsttheater beschreibt „Eddington“ als provokanten, sarkastischen Rundumschlag gegen Verschwörungstheorien und politische Selbstgerechtigkeit. Aster nehme keine Gefangenen, entlarve sowohl Querdenker als auch selbstgerechte Aktivist:innen und lasse seine Geschichte zunehmend ins Chaos abdriften – wobei über allem die Figur Donald Trumps als unausgesprochener Schatten schwebe.

Mit seiner Mischung aus düsterem Humor, sozialkritischer Satire und psychologischem Horror zeigt sich Eddington als ambitioniertes und vielschichtiges Werk, das Ari Asters Ruf als einer der eigenwilligsten Regisseure seiner Generation weiter festigt.

Pressematerial ©A24 | 828 Productions | Access Entertainment


Regie: Ari Aster
Drehbuch: Ari Aster
Produzent: Timo Argillander, Ari Aster, Len Blavatnik, Jean-Paul Chreky, Danny Cohen, Alejandro De Leon, Robert Dean, Joshua Gonzales, Harrison Huffman, Lars Knudsen, Todd Lundbohm, Ann Ruark, Andrea Scarso
Musik: The Haxan Cloak, Daniel Pemberton
Kamera: Darius Khondji
Schnitt: Lucian Johnston

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