Film

Demolition – Lieben und Leben

Veröffentlichungsjahr: 2016 | Genres: Drama, Tragikomödie, Psychodrama, Sozialdrama, Independent-Film, Schwarze Komödie, Arthouse
Originaltitel: Demolition
Schauspieler: Jake Gyllenhaal, Naomi Watts, Chris Cooper, Judah Lewis, C.J. Wilson, Polly Draper, Malachy Cleary, Debra Monk, Heather Lind, Wass Stevens, Blaire Brooks, Ben Cole, Brendan Dooling, James Colby, Alfredo Narciso, Madison Arnold, Gregory Haney, James Young, Bjorn DuPaty, Jane Dashow, Tom Kemp, Royce Johnson, Hani Avital, Elizabeth Loyacano, Celia Au, Stephen Badalamenti, Mark Lewis, Aaron Bantum, Lytle Harper, Kevin Herbst, B Bastian, Michael R. Bollentin, Roger Brenner, Lino Del Core, Connor Keegan Dosch, Danny Guzman, Vivian Kalinov, Jason H. Karniol, Gunnar Kraese, Aiden Markowitz, Ailysch Markowitz, Mark Radel, Nancy Ellen Shore, George J. Vezina, Alexis Winter

Demolition – Lieben und Leben ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 2016, inszeniert von Jean-Marc Vallée und geschrieben von Bryan Sipe. Der Film eröffnete am 10. September 2015 das 40. Toronto International Film Festival und wurde damit erstmals einem internationalen Publikum vorgestellt. In den Vereinigten Staaten lief er ab dem 8. April 2016 regulär im Kino, bevor er am 16. Juni desselben Jahres auch in Deutschland startete. In der Schweiz wurde der Film schließlich am 25. August 2016 erstmals gezeigt.

Demolition – Lieben und Leben folgt dem Investmentbanker Davis Mitchell (Jake Gyllenhaal), dessen Alltag nach dem plötzlichen Verlust seiner Frau aus der gewohnten Bahn gerät. Der Unfall hinterlässt bei ihm weniger offene Trauer als ein irritierendes Gefühl der inneren Leere, das ihn dazu bringt, sein eigenes Leben infrage zu stellen. Während sein Schwiegervater Phil (Chris Cooper) ihn drängt, sich mit seinen Emotionen auseinanderzusetzen, entwickelt Davis eine ungewöhnliche Art, mit seinem Zustand umzugehen: Er beginnt, Dinge zu zerlegen und auseinanderzunehmen – nicht aus Wut, sondern aus einem schwer erklärbaren Bedürfnis heraus, Strukturen zu verstehen, die ihm entglitten sind.

In dieser Phase begegnet er Karen (Naomi Watts), einer Angestellten eines Automatenunternehmens, die selbst mit persönlichen Herausforderungen kämpft. Die zufällige Bekanntschaft entwickelt sich zu einer leisen, aber bedeutungsvollen Verbindung, die Davis erstmals wieder echte Nähe spüren lässt. Auch Karens Sohn Chris (Judah Lewis) spielt dabei eine Rolle, denn der Jugendliche bringt eine Direktheit und Unbefangenheit mit, die Davis unerwartet berührt.

Der Film, inszeniert von Jean-Marc Vallée und getragen von Jake Gyllenhaals intensiver Darstellung, bewegt sich zwischen Tragik und leiser Komik. Er zeigt, wie ein Mensch nach einem Verlust auf ungewöhnliche Weise versucht, sich selbst wiederzufinden, und wie Begegnungen mit anderen manchmal genau das auslösen können, was man allein nicht schafft. Ohne zu viel zu verraten: Davis’ Reise bleibt bis zum Schluss spannend, berührend und überraschend menschlich.

Pressematerial © 20th Century Fox | EOS Entertainment 
Quellen: Wikipedia (CC BY‑SA)


Regie: Jean-Marc Vallée
Drehbuch: Bryan Sipe
Produzent: Lianne Halfon, Sidney Kimmel, Trent Luckinbill, Molly Smith, Russell Smith, Jean-Marc Vallée, Helen Estabrook, Carla Hacken, Thad Luckinbill, John Malkovich uvm.
Kamera: Yves Bélanger
Schnitt: Jean-Marc Vallée

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