Das Verschwinden des Josef Mengele
Veröffentlichungsjahr: 2025 | Genres: Drama, Biopic, Historienfilm
Originaltitel: Das Verschwinden des Josef Mengele
Schauspieler: August Diehl, Max Bretschneider, Dana Herfurth, Friederike Becht, Mirco Kreibich, David Ruland, Hans Sedlmeier, Annamária Láng, Tilo Werner, Burghart Klaußner
Das Verschwinden des Josef Mengele (2025) erzählt die Geschichte des berüchtigten NS-Arztes Josef Mengele (August Diehl), der nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem Namen Gregor in Buenos Aires lebt. Geduldet von den lokalen Behörden und unterstützt durch ein Netzwerk aus Sympathisanten sowie seiner Familie in Deutschland, gelingt es ihm über Jahre hinweg, der internationalen Strafverfolgung zu entkommen. Der Film begleitet seine Fluchtstationen von Argentinien über Paraguay bis nach Brasilien, wo er zuletzt unter falscher Identität in São Paulo lebt. Zunehmend gezeichnet von Krankheit, Isolation und Paranoia, wird sein Leben immer enger. Als sein erwachsener Sohn Rolf Mengele (Max Bretschneider) ihn schließlich aufspürt, kommt es zu einem wortlosen, beklemmenden Aufeinandertreffen zwischen Vater und Sohn – ein Moment der Konfrontation mit einer Vergangenheit, die sich nicht abschütteln lässt.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Tatsachenroman von Olivier Guez (La disparition de Josef Mengele) und wurde von Kirill Serebrennikow inszeniert, der auch das Drehbuch verfasste. Die deutsch-französische Koproduktion wurde im Mai 2025 beim Filmfestival von Cannes uraufgeführt und sorgte dort für großes Aufsehen. Die Musik stammt von Ilja Demutsky, die Kamera führte Vladislav Opelyants, und der Schnitt erfolgte durch Hansjörg Weißbrich. Produziert wurde der Film von Felix von Boehm. Die Produktion zeichnet sich durch eine präzise historische Recherche, eine stilisierte Schwarz-Weiß-Ästhetik und eine psychologisch dichte Erzählweise aus. Der Kinostart in Deutschland ist für den 23. Oktober 2025 geplant.
Trailer: © DCM Pictures | ZDF | Arte | Logical Pictures | Looksfilm | Haut et Court
Regie: Kirill Serebrennikov
Drehbuch: Olivier Guez, Kirill Serebrennikov
Produzent: Felix von Boehm
Musik: Ilja Demutsky
Kamera: Vladislav Opelyants
Schnitt: Hansjörg Weißbrich