Blade Runner 2049
Veröffentlichungsjahr: 2017 | Genres: Action, Drama, Krimi, Science-Fiction, Thriller, Psychothriller, Mystery, Film Noir, Dystopie , Neo Noir, Neo Western, Cyberthriller
Originaltitel: Blade Runner 2049
Schauspieler: Ryan Gosling, Dave Bautista, Robin Wright, Mark Arnold, Vilma Szécsi, Ana de Armas, Wood Harris, David Dastmalchian, Tómas Lemarquis, Sylvia Hoeks, Edward James Olmos, Jared Leto, Sallie Harmsen, Hiam Abbass, Mackenzie Davis, Krista Kosonen, Elarica Johnson, André Lukács Molnár, István Göz, Pál Nyári, Joshua Tersoo Allagh, Zoltán Béres, Konstantin Pál, Ferenc Györgyi, Samuel Brown, Lennie James, Carla Juri, Kincsö Sánta, Barkhad Abdi, Harrison Ford, Ben Thompson, Suzie Kennedy, David Benson, Stephen Triffitt, Taken April 2023, Sean Young, Loren Peta, István Áldott, Szabolcs Kelemen, Bernie Leinfelder, Jimmy Star, Kingston Taylor
"Blade Runner 2049" ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2017 und die Fortsetzung von Blade Runner (1982). Regie führte Denis Villeneuve, das Drehbuch stammt von Hampton Fancher und Michael Green. Die Kamera übernahm Roger Deakins, den Schnitt Joe Walker, die Musik Hans Zimmer und Benjamin Wallfisch. In der Hauptrolle ist Ryan Gosling als Officer K (Ryan Gosling) zu sehen, während Harrison Ford erneut Rick Deckard (Harrison Ford) verkörpert.
"Blade Runner 2049" spielt in einem dystopischen Los Angeles im Jahr 2049, einer Welt, in der Menschen, künstliche Wesen – sogenannte Replikant:innen – und Hologramme nebeneinander existieren. Die Replikant:innen der neuesten Generation, bekannt als Nexus-9, sind bioidentisch und dienen den Menschen, ohne gegen ihre Schöpfer:innen zu rebellieren. In einer Stadt, die von Umweltzerstörung geprägt ist und in der echte Tiere und Pflanzen selten geworden sind, versucht die Gesellschaft, ihren Alltag in einer technologisierten, kontrollierten Welt zu bewältigen.
Im Mittelpunkt steht Officer K (Ryan Gosling), ein Replikant:innenjäger beim Los Angeles Police Department, der dafür verantwortlich ist, abtrünnige Replikant:innen „in den Ruhestand zu versetzen“. K lebt zurückgezogen in seiner kargen Wohnung und findet in seiner holografischen Begleiterin Joi (Ana de Armas) eine virtuelle Freundin und Vertraute, die ihm Trost spendet und deren emotionale Bindung ihm hilft, seinen Alltag zu meistern.
Während seiner Ermittlungen stößt K auf Hinweise, die ihn auf eine mysteriöse Spur führen, die das Gleichgewicht zwischen Menschen und Replikant:innen infrage stellt. Seine Suche führt ihn aus der Stadt heraus in verlassene Landschaften und geheimnisvolle Orte. Dabei wird K immer wieder mit Fragen konfrontiert, die die Grenzen zwischen Mensch und Maschine, Realität und Erinnerung, Identität und Moral betreffen. Die Reise von Officer K ist von einer melancholischen, nachdenklichen Stimmung geprägt. Der Film untersucht Themen wie Einsamkeit, Zugehörigkeit, den Sinn des Lebens und die Suche nach einem Platz in einer Welt, die von Technologie und künstlicher Intelligenz dominiert wird.
Optisch beeindruckend, mit weitläufigen Landschaften, düsteren Stadtansichten und beeindruckenden Lichteffekten, bietet "Blade Runner 2049" nicht nur eine spannende Story, sondern auch eine tiefgründige Reflexion über Menschlichkeit und die Konsequenzen technologischen Fortschritts. Unterstützt wird die Atmosphäre durch die eindrucksvolle Filmmusik von Hans Zimmer und Benjamin Wallfisch, die die emotionale Tiefe des Films unterstreicht. Thematisch beschäftigt sich "Blade Runner 2049" mit der Parallelschöpfung des künstlichen Menschen, der Identität, Menschlichkeit und Erinnerung. Fragen nach der Echtheit und Replikanz des Menschen bleiben offen. Villeneuve betonte, dass Geheimnisse spannender seien als eindeutige Antworten. Die Beziehung zwischen Officer K und Joi (Ana de Armas) illustriert die Grenzen zwischen biologischen und künstlichen Wesen, während K zunehmend an der Realität seiner implantierten Erinnerungen zweifelt.
Produktionstechnisch fanden die Dreharbeiten überwiegend in den Korda Studios in Ungarn statt, weitere Szenen in Island und Spanien. Das Szenenbild stammt von Dennis Gassner, inspiriert von verschneiten Straßen Montreals, und die visuellen Effekte wurden von Rodeo FX umgesetzt. Die Musik komponierten Hans Zimmer und Benjamin Wallfisch, nachdem Jóhann Jóhannsson das Projekt verlassen hatte.
"Blade Runner 2049" feierte am 26. September 2017 in Los Angeles Weltpremiere und startete am 5. Oktober 2017 in Deutschland und am darauffolgenden Tag in den USA. Der Film erhielt in den USA ein R-Rating, in Deutschland FSK 12. Kritisch wurde er überwiegend positiv aufgenommen, mit Lob für visuelle Gestaltung, Kameraführung und emotionale Tiefe. Der Film konnte international die Spitzenplätze der Kinocharts erreichen und spielte weltweit rund 259 Millionen US-Dollar ein, in Deutschland 964.144 Besucher:innen.
Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter American Society of Cinematographers Awards, Art Directors Guild Awards, British Academy Film Awards, Critics’ Choice Awards, Eddie Awards, Grammy-Nominierungen, Hollywood Film Awards, Satellite Awards, Saturn Awards und VES Awards, unter anderem für Beste Kamera (Roger Deakins), Beste visuelle Effekte (John Nelson, Gerd Nefzer) und Bestes Szenenbild (Dennis Gassner).
Im September 2022 gab Amazon Prime eine Fortsetzungsserie mit dem Titel Blade Runner 2099 in Auftrag, bei der Ridley Scott als ausführender Produzent mitwirkt. Silka Luisa fungiert als Drehbuchautorin und Showrunner, Michelle Yeoh übernimmt die Hauptrolle.
Pressematerial © Warner Bros.
Quellen: Wikipedia (CC BY‑SA)
Regie: Denis Villeneuve
Drehbuch: Hampton Fancher, Michael Green, Philip K. Dick (Romanvorlage \"Blade Runner\")
Produzent: Yale Badik, Dana Belcastro, Bill Carraro, Tim Gamble, Frank Giustra, Asa Greenberg, Val Hill, Broderick Johnson, Andrew A. Kosove, Ian McGloin, Carl Rogers, Ridley Scott, Donald Sparks, Steven P. Wegner, Bud Yorkin, Cynthia Sikes Yorkin
Musik: Hans Zimmer, Benjamin Wallfisch
Kamera: Roger Deakins
Schnitt: Joe Walker