The Substance – Filmkritik

The Substance Filmkritik

„The Substance“ ist ein feministischer Body-Horrorfilm mit klarer Botschaft, doch kommt diese Botschaft auch beim Publikum an? Oder perlt sie einfach ohne Wirkung an diesem ab? Oder anders: Hat „The Substance“ genug Substanz?

Ein Beitrag von: Maddin

Worum geht es in „The Substance“?

„The Substance“ ist ein feministischer Body-Horrorfilm von Coralie Fargeat. Der Film dreht sich um Demi Moore als gealtertes Fernsehsternchen „Elisabeth Sparkle“. Sie war bisher der Star des TV-Produzenten Harvey (Dennis Quaid). Doch nun erreicht sie das 50. Lebensjahr und Harvey will sie abservieren und durch ein jüngeres Talent ersetzen. Das trifft natürlich Elisabeth enorm, die sich (anscheinend) sehr durch ihr äußeres und ihre Bekanntheit sowie ihre TV-Auftritte definiert. Nach einem Autounfall steckt ihr ein junger, gut aussehender Hilfsarzt eine mysteriöse Karte zu und flüstert ihr noch verschwörerisch ins Ohr: „Sie wären die perfekte Kandidatin.“ Zu Hause schaut sie sich einen Werbevideo der Firma an, was reichlich skurril und unprofessionell daher kommt. Logischerweise landet der Stick damit direkt im Müll.

Doch wie das manchmal so ist: Im Suff ruft sie die Nummer der Firma an und bestellt das Produkt „The Substance“. Am nächsten Morgen weiß sie von Nichts, erhält aber telefonisch Anweisungen, wo sie das Produkt abholen kann. Auch der Abholort scheint reichlich unprofessionell, denn sie holt ihre „Substance“ in einem verlotterten Lagerhaus ab. Die Einnahme führt dann auch zu einer sehr merkwürdigen Reise und zu einem Kampf gegen innere Dämonen. Sue (Margaret Qualley), eine enge Vertraute von Elisabeth, spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in der spannungsgeladenen Handlung.

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Gangster Squad – Filmkritik

Gangster Squad

Hände hoch! Hier wird scharf geschossen. Ruben Fleischer verfilmte mit dem Gangsterfilm „Gangster Squad“ 2013 die Geschichte des Gangsters Mickey Cohen und wie eine mutige Truppe ihn damals zur Strecke bringen sollte. Wie mir das gefallen hat, erfahrt ihr in meiner heutigen Filmkritik.

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

Worum geht es in „Gangster Squad“?

“Gangster Squad” ist ein Gangsterfilm von Ruben Fleischer mit Josh Brolin, Sean Penn, Ryan Gosling und Emma Stone.

Die Prohibition wurde beendet und die organisierte Kriminalität war nun fest etabliert. Jede Großstadt beherbergte ein Gangstersyndikat, dessen Mächte in den folgenden Jahren und Jahrzehnten immer weiter wuchs. Das setzte die Polizei massiv unter Druck. Diese Syndikate zu zerschlagen entfaltete sich vor allem immer mehr komplizierter, da viele der Cops und Richter*innen korrupt waren und sich lieber an das Syndikat anheftetet, statt dagegen vorzugehen. Meistens um einen eigenen Vorteil zu haben oder um zu überleben.

Als sich Jerry (Ryan Gosling) in Mickey Cohens (Sean Penn) Geliebte Grace Faraday (Emma Stone) verliebt, nimmt der Gangsterboss, das Gangster Squad nicht nur als Bedrohung seiner Geschäfte wahr, sondern nimmt die Operation auch sehr persönlich.

Der Film “Gangster Squad” stützt sich teilweise auf den wahren Mobster und Profiboxer Meyer Harris „Mickey“ Cohen. Dieser wird der Kosher Nostra zugerechnet. Besonders aktiv war er von den 1930er bis in die 1970er Jahre. Bekanntheit erlangte Mickey durch seine Zusammenarbeit mit Bugsy Siegel, der mit ihm gemeinsam das Hotel-Kasinos Flamingo in Las Vegas aufbaute.

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Beetlejuice Beetlejuice – Filmkritik

Beetlejuice Beetlejuice

In unserer „Beetlejuice Beetlejuice“ Filmkritik, wollen wir klären, ob Tim Burton es immer noch versteht das komische mit dem düster-makabren zu verbinden. Jedenfalls hat er das bei „Beetlejuice„, einem seiner ersten Film aus dem Jahr 1988 verstanden.

Ein Beitrag von: Maddin

Worum geht es in „Beetlejuice Beetlejuice“?

„Beetlejuice Beetlejuice“ ist eine US-amerikanische Fantasy-Horrorkomödie und die Fortsetzung des Films „Beetlejuice“ von 1988.

Regisseur Tim Burton bringt Michael Keaton erneut als den titelgebenden Poltergeist Beetlejuice zurück. Die Geschichte setzt ein, als Beetlejuice und Lydia Deetz, gespielt von Winona Ryder, auf eine neue Reihe skurriler Ereignisse stoßen. Catherine O’Hara kehrt ebenfalls als Delia Deetz zurück, und Jenna Ortega übernimmt eine neue Rolle als Astrid Deetz, die Tochter von Lydia.

Der Film kombiniert skurrilen Humor mit übernatürlichen Elementen und verspricht ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren sowie neuen, mysteriösen Abenteuern.

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Das Flüstern der Felder – Filmkritik

Das Flüstern der Felder

Nach „Loving Vincent“ ist „Das Flüstern der Felder“ der zweite Film des Ehepaars Welchman, der mit einer speziellen Animationstechnik umgesetzt wird. In dieser Filmkritik zu „Das Flüstern der Felder“ wollen wir klären, ob der Film wirklich so hübsch ist wie der Trailer verspricht und ob außer dem Stil noch mehr hinter diesem animierten Gemälde steckt.

Ein Beitrag von: Maddin

Worum geht es in „Das Flüstern der Felder“?

„Das Flüstern der Felder“ (Originaltitel: „Chłopi“ bzw. Englisch „The Peasants“) ist ein animiertes Filmdrama des Regieehepaars Dorota Kobiela und Hugh Welchman, das 2023 seine Premiere beim Toronto International Film Festival feierte. Der Film basiert auf dem preisgekrönten Roman „Die Bauern“ von Władysław Reymont, der 1924 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde.

Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts und folgt dem Leben der jungen Bauernfrau Jagna Paczesiówna (Kamila Urzedowska). Trotz ihrer tiefen Liebe zu Antek Boryna (Robert Gulaczyk), dem Sohn eines wohlhabenden Bauern, wird sie von ihrer Familie gezwungen, den älteren und reichen Landwirt Maciej Boryna (Mirosław Baka) zu heiraten. Diese Zwangsehe führt zu Konflikten und emotionalen Turbulenzen in der Gemeinschaft und stellt Jagna vor eine harte Prüfung.

Der Film zeigt die Herausforderungen und sozialen Konflikte im Leben der ländlichen Bevölkerung, die im Roman von Reymont detailliert beschrieben werden. Die Handlung entfaltet sich in den vier Jahreszeiten Herbst, Winter, Frühling und Sommer, die die verschiedenen Phasen des Lebens und der Emotionen der Figuren widerspiegeln.

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Nur noch ein einziges Mal – Filmkritik

Nur noch ein einziges Mal:

Der Film „Nur noch ein einziges Mal“ basiert auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Colleen Hoover und erzählt eine bewegende Geschichte. Mehr dazu heute in der Filmkritik.

Die besten Filme aller Zeiten und auch meine persönlichen Favoriten basieren oft auf Romanen. Im Zeitalter von BookTok ist der Hype um romantische Dramen ebenso wenig aus der Kinolandschaft wegzudenken wie der Superheldenfilm. Obwohl diese Art von Filmen meist an mir vorbeizieht, ohne dass ich ihnen große Beachtung schenke, kommt es gelegentlich vor, dass meine Freundin einen Trailer in ihrem Feed entdeckt und mich überredet, ins Kino zu gehen. Leider fiel der Kinostart von „Nur noch ein einziges Mal“ genau in unseren Umzug. Weshalb es eine Weile dauerte, bis wir den Weg ins Kino fanden. Und noch ein bisschen länger, bis ich meine Gedanken zu Papier bringen konnte.

Mir ist es eine Herzensangelegenheit, darüber zu schreiben. Denn so selten wie ich schon mit meiner Freundin ins Kino gehe, umso seltener gehe ich beeindruckt aus dem Saal. Doch diesmal war es eben dieser Fall. Deshalb möchte ich euch unbedingt von „It Ends with Us – Nur noch ein einziges Mal“ berichten. Und euch vorab empfehlen, diesen Film zu schauen.

Ein Beitrag von: Lennart Goebel

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Alien: Romulus – Filmkritik

Alien: Romulus Filmkritik

Mit „Alien: Romulus“ soll Fede Álvarez dem Alien-Franchise wieder neues Leben einhauchen. Eine sanfte Aktualisierung der Reihe, welche modern anmutenden Horror bietet, aber auch viele Verweise auf die alten Filme hat. Dies ist die Vision. Doch kann der Film dies einlösen?

Ein Beitrag von: Maddin

Worum geht es in „Alien: Romulus“?

Der Film „Alien: Romulus“ von Fede Álvarez ist ein Science-Fiction-Horrorfilm, der als siebter Teil der Alien-Reihe zwischen den Filmen „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) und „Aliens – Die Rückkehr“ (1986) angesiedelt ist. Etwa 6 Monate nach der Zerstörung der Nostromo im ersten Alien-Film bergen Wissenschaftler:innen der Weyland Yutani Corporation das von Ripley ins All geschleuderte Alien aus den Trümmern der Nostromo. Sie bringen es auf eine Forschungsstation oberhalb eines von Menschen kolonisierten Planeten. Einige Zeit später wird eine Gruppe junger Weltraumkolonisten auf die angeschlagene Station aufmerksam, welche sie für Weltraumschrott halten. Sie fassen den Plan diese zu plündern, was sich letztlich als schwerer herausstellt als sie vermuten. Bei der Erkundung und Plünderung der verlassenen Raumstation stoßen sie auf eine bedrohliche und furchterregende Lebensform, gegen die sie ums Überleben kämpfen müssen.

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Metropolis – Filmkritik

Metropolis Filmkritik

„Metropolis“ ist DER klassische deutsche Film schlechthin. Er erlangte weit über Deutschland hinaus Bekanntheit und wird noch heute als Meisterwerk gefeiert. Doch kann der Film auch fast 100 Jahre nach seinem Erscheinen noch diese Erwartungen erfüllen?

Ein Beitrag von: Maddin

Worum geht es in „Metropolis“?

„Metropolis“ ist ein deutscher Science-Fiction-Film von 1927, der von Fritz Lang inszeniert wurde. Der Film spielt in einer futuristischen Stadt, die in zwei Welten unterteilt ist: Die oberirdische Welt der Reichen und Mächtigen und die unterirdische Welt der Arbeiter, die die Maschinen betreiben und unter harten Bedingungen leben.

Die Handlung konzentriert sich auf Freder, den Sohn des Herrschers von Metropolis, und Maria, eine Frau aus der Arbeiterklasse, die sich für die Rechte der Arbeiter einsetzt. Freder entdeckt die Ungerechtigkeiten, die in der Stadt herrschen, und beginnt, sich für die Arbeiter einzusetzen. Maria predigt von einer friedlichen Verbindung zwischen den beiden Welten durch einen „Mittler“, der Herz und Verstand vereinen soll.

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